Rentierjäger und Pfahlbauern - 14000 Jahre Leben am Federsee Seit der Steinzeit haben Menschen immer wieder die Ufer des Federsees aufgesucht, haben hier ihre Zelte, Hütten und später sogar mit Palisaden befestigte Dörfer
errichtet. Jäger und Sammler, Fischer, Bauern - alle haben von der reichen Tier- und Pflanzenwelt profitiert. Spuren ihres Lebens finden sich heute versunken im Moor: Tausende von Bauhölzern, Reste von feinen Leinenstoffen, Keramik und Schmuckstücke haben sich hier über Jahrtausende im feuchten Boden erhalten. Seit dem letzten Jahrhundert haben Archäologen diese Schätze geborgen, sorgfältig dokumentiert, archiviert und ausgewertet. Das Federsee-Museum _____________________________ Von Flachs und Fisch... Sensationell sind die Scheibenräder aus Seekirch und Alleshausen, die zu den ältesten Wagenrädern der Welt zählen. Zahlreiche bronzene Schmuckstücke und glänzend schwarzpolierte Keramikgefäße sind typisch für die bronzezeitlichen Dörfer der Wasserburg
Buchau und der Siedlung Forschner. Aus einem keltischen Weihefund, der eindrucksvoll die keltische Verehrung der Natur zeigt, stammt der schmiedeeiserne Kormorankopf, der zum Symbol des Museums wurde. Wollen Sie mehr über Beuron | Thiergarten | Sigmaringen | Scheer | Bad Saulgau
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