Die Burg Hornstein
Die Zucht- und Strafanstalt Hornstein Nach dem Anschluß der Fürstentümer Hohenzollern an Preußen 1850 wurde die Zucht- und Strafanstalt Hornstein als preußische Einrichtung weitergeführt und erlebte in der Folgezeit einige Reformen: Zu Beginn des Jahres 1859 wurde aus ihr die "Straf- und
Korrektionsanstalt für Männer". Weibliche Gefangene wurden in eine entsprechende Einrichtung nach Habsthal gebracht. Zehn Jahre später schloß auch die "Korrektionsanstalt für Männer" endgültig ihre Pforten, die Gefangenen kamen ebenfalls nach Habsthal. Ein Kreuzritter von der Burg Hornstein Als er aus dem Krieg heimkehrte wollte er um Emmas Hand anhalten! Doch als er das heimische Schloß in der Abenddämmerung erreichte, sah er Emma zusammen mit einem
Unbekannten. Die furchtbare Enttäuschung raubte ihm jede Überlegung, er zog sein Schwert und hieb den Unbekannten nieder, den er mit Entsetzen als den eigenen Vater erkannte. Voller Verzweiflung beschloß Bruno, im Kloster Beuron Mönch zu werden. Doch bald war ihm das Klosterleben zu eintönig und er entfloh eines Nachts. In einer Herberge erfuhr, daß sein Vater wieder genesen sei, ihn aber verstoßen habe. So trat Bruno dem Heer bei, daß Kaiser Barbarossa zur Eroberung des Heiligen Landes
aufstellte. 3000 Ritter sammelten sich bei Regensburg, die den Kaiser die Donau hinab begleiteten. Doch weder der Kaiser noch sein ständiger Begleiter, der Junker Bruno, sollten das siegreiche Ende des Kreuzzugs erleben: bei der Überquerung eines Flusses wurden beide von den Fluten fortgerissen und ertranken. Es war ihnen nicht vergönnt, Jerusalem zu erreichen.
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